Wenn man sich über Gott unterhalten und anschließend einen Sinn des eigenen Lebens suchen bzw. es besser verstehen möchte.

Nachfolgendes sind ausschließlich meine eigenen Worte und Gedanken, die überwiegend auf den über drei Jahrzehnte lang durchgeführten Hypnosen von Michael Newton, Ruediger Schaches „Gott-Geheimnis“ und Erich von Dänikens Büchern über „Götter“ basieren

– und meinem damit verbunden Bauchgefühl.

Dies ist „mein“ Stand vom 8. Juni 2016, der immer mal wieder verbal ein wenig angepasst wird.

Stand Mai 2021

Was ist denn eigentlich Gott? Darüber sollte (halbwegs) Einigkeit herrschen, bevor über dessen Existenz ein Dialog geführt wird.

Wenn der Begriff Gott die allerhöchste Form der Existenz/des Seins darstellt,

  • die immateriell und rein energetisch ist und
  • die schon immer und für immer existiert,

dann ist es für einen allgemeinwissenden und -denkenden Erdenbürger ziemlich schwer/nahezu ausgeschlossen, sich dessen Existenz/Sein in Gänze vorstellen zu können. Vorausgesetzt, jener orientiert sich an der These (dem ontologischen Gottesbeweis) von Anselm von Canterbury, wonach Gott das ist, worüber hinaus Größeres nicht gedacht werden kann.

Ergänzend dazu sollte man (intuitiv)

  • den Begriff Unendlichkeit im Sinne der Existenz immer vorhandener, unvergänglicher Energie („Grundenergie“) verstanden und tatsächlich begriffen haben,
  • Gott als eine Art Quelle ansehen, die ALLES aus der Grundenergie erschafftImmaterielles (d. h. Bleibendes: Seelen) und Materielles (d. h. Vergängliches: Universum – Entwicklungsort für die Seelen),
  • Verständnis dafür aufbringen, dass Immaterielles für „zeitlich begrenzte Lernzwecke“ mit (organisch) Materiellem (im Universum) miteinander in Symbiose gebracht werden kann und
  • den Begriff Zeit aufgrund des eben genannten als Komplementärteil des Materiellen und dessen Vergänglichkeit ansehen.

Materielles entsteht und vergeht. Der damit einhergehende Endlichkeitsprozess ist logisch mit den Begriffen Zeit und Vergänglichkeit verknüpft.

Potenziell-ruhende (Grund-)Energie ist immer da. Sie kann nicht verschwinden und muss daher schon seit jeher und für immer vorhanden sein. Alles Materielle ist in Bewegung versetzte, kinetische, verformte, ehemals potenziell-ruhende Energie – sie ist die Grundstruktur eines jeden Atoms -, wird dadurch mehr oder weniger sichtbar und zudem auch mehr oder weniger greifbar. Doch vor allem ist dessen Existenz begrenzt. Das Materielle unterliegt einem, auf eine gewisse Zeit, angelegten und vorbestimmten Auflösungsprozess, da dessen Energie-Verformungen innerhalb von Millisekunden, über Jahre hinweg bis hin zu Jahrmillionen wieder ihre Ursprungsform annehmen: die Atome „lösen sich auf“, ihre „Verformung“ endet. Die chemischen/biologischen Folgen dieser Auflösungsprozesse können mitunter Auswirkungen auf die „Qualität“ von Organismen haben, welche auch ausschlaggebend für das innewohnende Immaterielle ist, inwieweit es sich in diesem Körper in einer vollkommenen Symbiose entfalten kann.

Unser bekanntes, materielles Universum kann somit nicht der vollständige Ort der unendlichen Existenz sein, weil es nur gefühlt unendlich ist. Egal, ob es in der aktuellen Form (einmalig) durch einen Urknall (eine Singularität) entstanden ist und sich nach langer Zeit der Expansion irgendwann dahin – in diesen einen Punkt – wieder zurückzieht und verschwindet oder durch permanenten Größenwechsel immer nur bis zu einer maximalen Verdichtung gelangt, die es anschließend wieder expandieren lässt (und somit wieder ein komplett neues Universum entsteht). Es besteht aus der unendlich weit existierenden, potenziell-ruhenden (Grund-)Energie, welche für dieses temporäre (oder auch dauerhafte) Konstrukt in irgendeinem Teil der Unendlichkeit zu Atomen (und damit zu Materie) umgeformt wurde.

Gott bzw. göttlich wäre dann also DAS,

  • das für die Formgebung des/dieses Universums zuständig ist (Materie aus der Grundenergie erschafft) und des Weiteren
  • immer wieder – aus (s)einer Quelle – neues, immaterielles Bewusstsein generiert (neue Seelen), welches mit einer (höchstens) minimalen Ahnung, was es ist
  • Erfahrungen über die Existenz in ihrer Gesamtheit durch das jeweils zeitlich begrenzte Leben in der symbiotischen Verbindung mit einem materiellen/organischen/humanoiden Körper in diesem Universum sammelt. (Die Erde ist dabei nur einer von vielen Planeten.)

Ein erstes wichtiges Fazit:

Die seelische Entwicklung ist nur durch das Sammeln von vielen verschiedenen Lebens- und damit verbundenen Vergänglichkeitserfahrungen im materiellen Universum – also in Verbindung mit dem Faktor Zeit – möglich. Denn nur dadurch können Erfahrungen durch selbst getätigte oder erlebte Handlungen, Gefühle und damit verbundene Charakterentwicklungen erworben werden, die mit der jeweiligen Seele verbunden sind. Nur hierdurch kann sie zwischen ihren materiellen Leben über ihre Handlungen reflektieren.

Und genau deshalb spielt die Reinkarnation/ Wiedergeburt (zurück ins Fleisch bzw. zum Materiellen) die entscheidende Rolle für diese Spirale zunehmender Erkenntnis. (An dieser Stelle bitte nicht die üblichen „Kenntnisse“ über bestimmte Religionen aus dem Hinterkopf heraus kramen!) Würde diese nicht existieren, wäre kein Lernprozess der Seele möglich, denn – in unserem Falle – die Menschen würden sich während ihrer einmaligen Existenz aus purem Überlebensinstinkt nur die Köpfe einschlagen, um nicht sofort wieder zu sterben.

Gebildete (die „reiferen“ Seelen) oder auch Gewaltverweigerer könnte es gar nicht in dieser Fülle geben, weil nur eine absolut geringe Anzahl humanistisch denkender (und schon älterer) Individuen die Gelegenheit hätte, verstärkt durch die eigene Lebenserfahrung, instinktiv und damit auch unbewusst friedfertiger, stärker emphatisch, nachdenkender und bedachter zu handeln und diese Eigenschaften Heranwachsenden in ihrer direkten Nähe näher zu bringen.

Intuition, dank der Wiedergeburt, hilft hierbei dem Un(ter)bewussten, dass da „irgendwie“ noch was/mehr ist und nicht jeder wahrgenommene „persönliche Angriff“ sofort existenzbedrohend böse ist und martialisch beantwortet werden muss.

An dieser Stelle passt das Symbol des Yin und Yang sehr gut: das Eine benötigt auch immer den Komplementär-Teil, das Andere, um existieren zu können. Damit ergibt sich ein komplettes Ganzes. Ansonsten gäbe es für die eine, absolute Seite „nichts zu tun“, weil sie nichts hat, auf das sie einwirken kann.
Yin und Yang in diesem Zusammenhang:

  • MateriellImmateriell
  • Friedliebend (auch Andersdenkenden ihre Freiheit lassen) – Kriegerisch (Andersdenkenden – bis hin zu deren Vernichtung – nicht ihre Freiheit lassen)
  • FreudeLeiden
  • … – …

Da negative Handlungen durch fehlende Reife der Seele schneller die Oberhand gewinnen können als durch Erfahrung intuitiv verstärkt auf die positiven Attribute „Friedliebend“ und „Freude“ bei alltäglichen Aktivitäten zu setzen, liegt der Lernprozess der Seele genau darin, jene positiven Erfahrungswerte als implizite Grundlage der eigenen aktuellen und zukünftigen Handlungen anzusehen.

Ein weiteres Fazit:

Das bewusste Streben nach dem friedvollen Guten innerhalb des materiellen Universums ist der schwierigere Weg, den jeder Mensch gehen muss. Denn

  • arglistig, opportunistisch, verbittert und böse könnte jeder von uns sehr schnell (wieder) werden und schlimmstenfalls mit der angestauten Wut seinen Feind vernichten. So wäre die Welt allerdings ziemlich menschenlos, wenn jeder so handeln würde.
  • Nur das friedliche Miteinander (mit all seinen kulturellen Unterschieden) lässt und hält die Gesellschaft trotz vieler Missstände am Leben (wie Yin und Yang).
  • Es muss deshalb der implizite Auftrag sein, der jedem Menschen innewohnen sollte, wenn er denkt und handelt: den verbitterten Auswüchsen der Gesellschaft friedliches Paroli bieten.
  • Um diese Friedfertigkeit von Anfang an zu gewährleisten, muss schon ab dem ersten Lebenstag das Kind demokratisch und frei von jeglicher (auch religiöser) Engstirnigkeit erzogen werden. Rassismus und jede weitere Ausgrenzung ander Menschen beginnen durch die Erziehung der Eltern und werden später fortgesetzt durch das Zureden von Bekannten und „Freunden“.

Falls die Seele während ihres jeweiligen materiellen Lebens alles ganz bewusst über ihre (bisherigen) Existenzen wüsste, wäre all das vorher Beschriebene nicht notwendig, da sie im „nächsten Durchlauf“ sofort alle bisherigen Fehler vermeiden könnte. Deshalb gibt es diese fast totale „Amnesie“ über die bzw. nach der Wiedergeburt. Somit wird der gesamte Fortschritt der Menschheit immer weiter vorangetrieben, da jedes erneute Lernen auch immer neue Gedanken und Ideen mit sich bringt.

Das gesammelte Wissen der Seele, das sie während ihrer jeweiligen menschlichen Leben erworben hat, bleibt ihr nach dem körperlichen Tod erhalten (laut den mehr als 30-jährigen Hypnose-Studien von Michael Newton). Sie verarbeitet diese Erfahrungen „gleich danach oder etwas später“ jeweils mehr oder weniger gut und arbeitet ihre Erfahrungen in Gruppen auf (mit einem „erfahrenerem Chef“, den es aufgrund der Unendlichkeit immer gibt). Anschließend bereitet sie sich dann auf das nächste, selbstgewählte Leben vor (Eckdaten, wie das nun gewählte Geschlecht (man ist nie vor der „Reinkarnation“ festgelegt), die Region (z. B. auf der Erde: Irland, Syrien, Deutschland, Kasachstan, Nepal, USA, Südsudan, Tunesien, …) und der „theoretische Lebenslauf“ stehen damit fest), um „gemachte Fehler“ nicht wieder zu begehen bzw. ehemals selbst zugefügtes Leid selbst auszuhalten, um dadurch – durch Nachdenken – nachhaltig eigene negative Verhaltensattribute ablegen zu können. Das erklärt auch auftretende Déjà-vus, wenn einer Person gewisse Ereignisse bekannt vorkommen. Sie hat sie einfach vorab schon einmal gesehen. Somit könnten sie helfen, sich an den „theoretischen Lebenslauf“ zu erinnern.

Nochmals:

  • Die nachhaltige Entwicklung der Seele kann nur mithilfe des materiellen Komplementärteils (Universum) erfolgen, wozu zwingend auch der körperliche Tod gehört, so dass die Seele wieder frei gegeben wird.

PS: Auf die Kinderfrage „Warum? Was soll das Ganze denn?“ kann an dieser Stelle aufgrund des „nicht über Gott (die Quelle) hinausdenken können“ keine Antwort gegeben werden. Wenn das der Seele nach ihren vielen, vielen Wiedergeburten irgendwann klar wird, kommt sie dieser Erleuchtung langsam näher und wird dann (vermutlich) genau dorthin wollen, woher sie gekommen ist und damit auch wieder Teil der „unendlichen Quelle“. Zuvor wird sie allerdings auf die Reinkarnationen verzichten und als Lehrer den unreiferen Seelen nach deren „erneutem körperlichen Tod“ zur Aufbereitung des Erlebten, zur Vorbereitung auf ihr nächstes körperliches Leben und zur Begleitung während des nächsten körperlichen Lebens zur Verfügung stehen. – Und warum dann wieder auf der Erde und nicht auch einmal auf einem anderen Planeten? Weil die eigene seelische Entwicklung so konsistenter erfolgen kann, da (eigene) Gepflogenheiten und Entwicklungen auf dem Planeten intuitiv verfügbar sind und damit erlebte Dinge besser in aktuelle Verhaltensweisen integriert werden können. So sind vermutlich auch die individuellen Charakteristika von Babys zu erklären.

PPS: Die gern genannten Schutzengel sind etwas ganz anderes als die biblischen Engel. Sie sind die persönlichen, geistigen, reiferen Führer (die soeben genannten „Lehrer“), die als immaterielle Ratgeber zur Seite stehen, sofern man deren Hinweise/ Kommunikation durch Träume, Eingebungen und eigenes Bauchgefühl interpretieren kann und anschließend (unbewusst) so handelt, dass es nachhaltig dem eigenen Wohle zugutekommt. Das Treffen bestimmter Personen, welches (im Nachhinein) als zufälliger Glücksfall erscheint (Freunde, Ehepartner, eigene Kinder), ist (häufig) vor der aktuellen Wiedergeburt arrangiert worden, damit auch materielle Ratgeber („bekannte Seelen“) den aktuell gewählten Lebensweg begleiten können.

PPPS: Wenn man sich im derzeitigen Leben zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen sollte, liegt das vermutlich daran, dass man im vorigen Leben eine starke Beziehung zu eben diesem Geschlecht hatte, nur „damals“ selbst das andere Geschlecht gewählt hatte. Bsp.: Der Casanova des letzten Lebens wirkt unbewusst noch nach, obwohl man aktuell eine Frau ist.

Oder: Falls man sich als nicht-binär oder anderweitig divers einstuft, wirkt womöglich noch das vorherige Leben auf einem fremden Planeten nach, auf dem es das Männlich-Weiblich-Prinzip als Grundlage für die Fortpflanzung im damaligen Körper nicht gab. So „holpert“ es womöglich etwas in der weiteren seelischen Entwicklung auf der Erde, wenn dieser Umstand nicht ausreichend betrachtet wurde sondern nur unwissend in der Öffentlichkeit als „normal“ angepriesen wird.

PPPPS: Homöopathie hilft durchaus! Vorrangig allerdings bei Menschen, die davon überzeugt sind, „dass da mehr zwischen Geburt und Tod ist“ und daher ihren Körper als natürlichen, nicht im Laufe der Zeit freiwillig beeinträchtigten und jederzeit einwandfrei funktionierenden Komplementärteil ihrer seelischen Entwicklung ansehen.


P…S: Die bekannten Götter aus der Bibel und weiteren, ähnlich heiligen Schriftensammlungen sind in Anbetracht des gerade Genannten eher als – Achtung: Star Trek-Sprache – „Oberste Direktive-Verletzer“ zu betrachten, die also ihre Macht unter anderem auf dem Planeten Erde in einem vorsintflutlichen Entwicklungsstadium der Menschheit ausspielten. Es ist durchaus möglich, dass diese Wesen, die sich selbst als Gott bezeichneten bzw. bezeichnet wurden, auch etwas mehr über die zuvor beschriebene höhere, komplexere Existenz wussten und daher (oder durch eigene Erfahrungen) auch Ratschläge für ein friedvolleres Leben in der Gemeinschaft gaben (z. B. die 10 Gebote).

Deren eigene Vertreter/Abgesandte wurden/werden im Allgemeinen als Engel beschrieben und die selbst ausgewählten Vertreter hier auf Erden als Propheten bzw. Messias. Einige der genannten „Personen“ (auch die Götter) hatten jedoch keine Skrupel vor einem schnellen und massenhaften Töten (siehe bspw. Altes Testament der Bibel) und sind daher keine glaubwürdige Beschreibung einer (gutmütigen) immerwährenden Gottheit, über die hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.

2. Buch Mose, 19, 35, NBH

In dieser Nacht tötete ein Engel Jahwes im Lager der Assyrer 185.000 Mann. Am nächsten Morgen war alles mit Leichen übersät.

Diese Taten entbehren sehr einer göttlichen Lobpreisung und gleichermaßen auch der uneingeschränkten Hingabe des Anbetenden an diese Gottheit der fortgeschrittenen Raumfahrer. Vielmehr wurde durch das Aussäen von Angst (dem Gegenteil eines freien, selbstbestimmten Lebens) Unterwürfigkeit verlangt und so sollte die herausragende Existenz dieser Gottheit in Bezug auf das oben genannte Fazit kritisch hinterfragt werden. Denn: gottbestimmt zusätzlich negative Handlungen voranzutreiben und Kriege gegen „selbst von dieser Gottheit in die Welt gesetzte Seelen (letztlich gegen eigene Familienmitglieder)“ zu provozieren wäre dann so, einen Teil der eigenen Kinder umzubringen, weil sie eventuell auch nur einmal Anweisungen des Oberhaupts nicht befolgt haben. Zudem erscheint es offensichtlich unlogisch, da diese Götter nicht die Befähigung zu haben schienen, Seelen in die Welt zu setzen sondern nur Materielles (innerhalb unseres Universums) zu erzeugen.

Denken wir nur einmal viele, sehr viele Generationen weiter:

  • Wir sind seit einiger/langer Zeit in der Lage, mit Raumschiffen extreme Entfernungen in relativ kurzer Zeit zu überwinden – z. B. mit Raum-Zeit-Manipulation oder – old school – Generationenschiffen, inklusive Landefähren, die beim Anflug und Aufsetzen auf dem Boden Feuer, viel Staub und Nebel verursachen. (Noch können wir uns diese Reisen nicht vorstellen. In etwa so, wie wir uns vor 100 Jahren nicht vorstellen konnten, dass wir mit aktueller Smartphone-Technik (Stand heute) schon vor 50 Jahren eine Raumfähre zum und auf den Mond hätten bringen bzw. landen können.)
  • Es existieren Raumfahrtmissionen, um andere (menschenähnliche) Wesen zu entdecken bzw. diesen etwas beizubringen. (Oder haben wir vor langer Zeit unser Erbgut auf anderen Planeten ausgestreut und kehren nach Ewigkeiten wieder dorthin zurück?)
  • Die Raumfahrtmissionen starten allesamt von der Erde.
  • Die jeweiligen Raumfahrtkommandos bzw. -nationen sind sich allerdings nicht alle „grün“; so wie die Beziehungen der Länder auf der Erde untereinander sind (Stand heute).
  • Je nach Raumfahrtkommando bzw. -nation werden die Fremdlinge dann von Abgesandten dieser Kommandos kontaktiert, bewacht, befehligt und mit „Wundern untertänig gemacht“. Diese Fremden können mehr oder weniger stark eingeschränkt ihr bisheriges Leben weiterleben und müssen/sollten ihrem außerirdischen Chef (dem Kommando-Chef, genannt Gott) dafür auf ewig dankbar sein.
  • Wer sich nicht an dieses „Diktat“ hält, kann unter Umständen bestraft oder auch getötet werden. Wer sich der untertänigen Gruppe eines anderen Raumfahrtkommandos anschließt oder dessen Chef (Gott) huldigt kann ebenfalls von seinem „eigentlichen Gott“ bestraft oder getötet werden.
  • Einige dieser Fremden werden „von uns“ mit auf interstellare Reisen genommen und kehren nach einer, für die Einwohner auf diesem Planeten unvorstellbar langen Zeit wieder zurück und sind dann evtl. 500, 600 oder sogar über 900 Jahre alt. Dies kann bspw. dadurch erklärt werden, dass das Zeitverständnis in einem anderen Sonnensystem ein anderes ist, wenn der Planet kürzer als ein Erdenjahr um seine Sonne dreht, dessen Einwohner aber trotzdem nur 50, 60, 70 oder 80 Jahre alt werden. D. h., „wir Raumfahrer“ altern sehr viel langsamer als die Fremden.
  • Einigen der Fremden wird „von uns“ eine neuartige Art der Gestaltung oder Produktionsweise beigebracht (neue Technologien), damit wir auf diesem Planten etwas „stilvoller“ leben können und dort nicht unsere eigene Technik aufstellen müssen – und eventuell Teile davon dort aus Versehen liegen lassen, die Jahrhunderte später durch Ausgrabungen gefunden werden könnte.
  • Wir können Sterbenskranke zu uns auf das Raumschiff holen und sie entweder bei uns lassen oder sie geheilt wieder auf den Planeten zurück schicken (war Jesus vielleicht nur scheintot?).
  • Irgendwann fliegen wir wieder weg, allerdings mit dem Hinweis an die Bewohner, dass wir irgendwann wiederkommen und dann entscheiden werden, ob sie sich so entwickelt haben, wie wir es wollten (der Tag des jüngsten Gerichts).

… Dieses Zukunfts-Szenario lässt sich in etwa so auch in der Bibel wiederfinden. Da aber in der Zukunft so viel mehr möglich sein wird als es unser derzeitiger Wissenstand aktuell auch nur erahnen lässt, kann dieses Szenario nicht als absolut unrealistisch bewertet werden. Und dann könnte sich der Kreis zu den historischen Erzählungen des Planeten Erde sogar wieder schließen.

Björn Kunze, „damals“ 39


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