Das „Allumfassende“ ist unbeschreibbarer als ein religiöser Gott

Wenn Gott das Allumfassende ist, im Vergleich zu dem nichts Größeres gedacht werden kann, kann es auch nicht „greifbar“ sein, da es rein immateriell ist. Somit kann Gott nicht einer der religiösen Götter sein sondern ist unbeschreibbarer als das darin Beschriebene. Es erschafft immer wieder materielle Universen und neue, immaterielle Seelen, die mit jedem selbstgewählten Leben dazu lernen. Jedes Leben, welches im Universum mit einer Seele verbunden ist, ist demzufolge ein „Symbiont“ (so z. B. wir Menschen). Stirbt dieser, stirbt nur der Körper, die Seele mit ihren gesammelten Erfahrungen stirbt nicht. Der Kreislauf der Erfahrungssammlung der Seele sieht allerdings vor, dass sie in ihrem jeweils nächsten, symbiotischen Leben nur auf Intuition und Bauchgefühl vertrauen kann, wenn sie ihr Leben, so wie sie es sich vorgenommen hat, erleben und die entsprechenden Erfahrungen sammeln möchte.

Meist kommt es dann aber doch (ganz, etwas oder vielleicht auch nur ein bisschen) anders, weil die Seele – ohne häufiges, eigenes Nachdenken über eigene und fremde Handlungen und den darüberliegenden Denkweisen – keine Klarheit darüber erlangt, was sie eigentlich in diesem Leben Positives und vor allem Friedliches erreichen wollte.