Mein derzeit wichtigster Beitrag

Bevor man über Gott redet… und anschließend einen Sinn des Lebens suchen möchte.

Nachfolgendes sind ausschließlich meine eigenen Worte und Gedanken, die überwiegend auf den Hypnosen von Michael Newton, Ruediger Schaches „Gott-Geheimnis“ und Erich von Dänikens „Göttern“ basieren. Dies ist „mein“ Stand vom 8. Juni 2016.

Was ist denn eigentlich Gott? Darüber sollte (halbwegs) Einigkeit herrschen, bevor über dessen Existenz ein Dialog geführt wird.

Wenn der Begriff Gott die allerhöchste Form der Existenz/des Seins darstellt,

  • die immateriell und rein energetisch ist,
  • aus der materielle Zustandsformen entstehen können (und letztlich bzw. nach einer „gewissen Zeit“ auch immer wieder in die reine Ursprungsform – Grundenergie – zurückkehren) und
  • die schon immer und für immer existiert,

dann ist es für einen allgemeinwissenden und -denkenden Erdenbürger (Stand Januar 2016) ziemlich schwer, sich dessen Existenz/Sein in Gänze vorzustellen. Vorausgesetzt, jener orientiert sich an der These (dem ontologischen Gottesbeweis) von Anselm von Canterbuy, wonach Gott das ist, worüber hinaus Größeres nicht gedacht werden kann.

Ergänzend dazu müsste man (intuitiv)

  • den Begriff Unendlichkeit im Rahmen schon immer und für immer vorhandener (immaterieller) Energie verstanden und tatsächlich begriffen haben und
  • den Begriff Zeit nur als Komplementärteil des Materiellen und dessen Vergänglichkeit ansehen.

Materielles entsteht und vergeht. Dieser Endlichkeitsprozess ist somit logisch mit den Begriffen Zeit und Vergänglichkeit verknüpft. Die reine Energie ist immer da. Sie kann nicht verschwinden und muss daher schon seit jeher und für immer vorhanden sein. Alles Materielle ist geformte (verdrehte) Energie (sie ist die Grundstruktur eines jeden Atoms), wird dadurch auch mehr oder weniger sichtbar und auch mehr oder weniger greifbar. Doch vor allem ist dessen Existenz begrenzt. Das Materielle unterliegt einem, auf eine gewisse Zeit, angelegten und vorbestimmten Auflösungsprozess, da dessen Energie-Verformungen mit der Zeit wieder ihre Ursprungsform annehmen (Atome „lösen sich auf“).

Unser bekanntes (materielles) Universum kann somit nicht der vollständige Ort der unendlichen Existenz sein, weil es nur gefühlt unendlich ist. Egal, ob es in der aktuellen Form (einmalig) durch einen Urknall (eine Singularität) entstanden ist und sich nach langer Zeit der Expansion irgendwann dahin wieder in diesen einen Punkt zurückzieht und verschwindet oder durch permanenten Größenwechsel immer nur bis zu einer maximalen Verdichtung gelangt, die es anschließend wieder expandieren lässt. Es besteht aus der überall vorhandenen Grundenergie, welche für dieses temporäre (oder auch dauerhafte) Konstrukt in irgendeinem Teil der Unendlichkeit zu Atomen umgeformt wurde.

Eine Frage an dieser Stelle: Wozu diese Grundenergie zu einem materiellen Universum umformen? Gleich mehr dazu, aber vorher in diesem Zusammenhang noch einmal Bezug nehmen auf die Überschrift…

Gott bzw. göttlich wäre dann also DAS,

  • das für die Formgebung des/dieses Universums zuständig ist (Materie erschafft)
    und des Weiteren
  • das immer wieder – aus (s)einer Quelle – neues, immaterielles Bewusstsein erschafft (neue Seelen), welches mit einer (höchstens) minimalen Ahnung, was es ist, Erfahrungen über die Existenz in ihrer Gesamtheit durch das Leben in der symbiotischen Verbindung mit einem materiellen/organischen/menschlichen Körper in diesem Universum sammelt. (Die Erde ist dabei nur einer von vielen Planeten.)

Die daraus resultierende seelische Entwicklung ist nur durch das Sammeln von vielen Lebens-/Vergänglichkeitserfahrungen im materiellen Universum, in Verbindung mit einem Zeitfaktor möglich. Nur dadurch können Erfahrungen durch selbst getätigte oder erlebte Handlungen, Gefühle und damit verbundene Charakterentwicklungen erworben werden, die immateriell auf immer mit der jeweiligen Seele verbunden sind.

Und genau deshalb spielt die Reinkarnation/Wiedergeburt (zurück ins Fleisch bzw. zum Materiellen) die entscheidende Rolle für diese Spirale zunehmender Erkenntnis. (An dieser Stelle bitte nicht die üblichen hinduistischen oder sonstigen, religiösen Vorurteile aus dem Hinterkopf kramen!) Würde diese nicht existieren, wäre kein Lernprozess der Seele möglich, denn – in unserem Falle – die Menschen würden sich während ihrer einmaligen Existenz aus purem Überlebensinstinkt nur die Köpfe einschlagen. Gebildete (die „reiferen“ Seelen) oder auch Gewaltverweigerer könnte es gar nicht in dieser Fülle geben, weil niemand die Gelegenheit bekäme, verstärkt instinktiv (dank Intuition) und damit auch unbewusst friedfertiger, stärker emphatisch, nachdenkender und bedachter zu handeln. An dieser Stelle passt das Symbol des Yin und Yang sehr gut: das Eine benötigt auch immer den Komplementär-Teil, das Andere, um existieren zu können. Damit ergibt sich ein komplettes Ganzes. Ansonsten gäbe es für die eine, absolute Seite „nichts zu tun“, weil sie nichts hat, auf das sie einwirken kann.

Yin und Yang in diesem Zusammenhang:

  • MateriellImmateriell
  • Friedliebend (auch Andersdenkenden ihre Freiheit lassen) – Kriegerisch (Andersdenkenden – bis hin zu deren Vernichtung – nicht ihre Freiheit lassen)
  • FreudeLeiden
  • … – …

Da negative Handlungen durch fehlende Reife der Seele schneller die Oberhand gewinnen können als durch Erfahrung intuitiv verstärkt auf die positiven Attribute „Friedliebend“ und „Freude“ bei alltäglichen Aktivitäten zu setzen, liegt der Lernprozess der Seele genau darin, jene positiven Erfahrungswerte als implizite Grundlage der eigenen Handlungen anzusehen.

Ein Fazit.

Das bewusste Streben nach dem friedvollen Guten innerhalb des materiellen Universums ist der viel schwierigere Weg, den jeder Mensch gehen muss. Denn

  • arglistig, opportunistisch, verbittert und böse kann jeder von uns viel schneller werden und schlimmstenfalls mit der angestauten Wut seinen Feind vernichten. So wäre die Welt allerdings ganz schnell fast menschenlos.
  • Nur das friedliche Miteinander (mit all seinen kulturellen Unterschieden) lässt und hält die Gesellschaft trotz vieler Missstände am Leben (wie Yin und Yang).
  • Es muss deshalb der implizite Auftrag sein, der jedem Menschen innewohnen sollte, wenn er denkt und handelt: den verbitterten Auswüchsen der Gesellschaft friedliches Paroli bieten.

Falls die Seele während ihres jeweiligen materiellen Lebens alles ganz bewusst über ihre (bisherigen) Existenzen wüsste, wäre all das vorher Beschriebene nicht notwendig, da sie im „nächsten Durchlauf“ sofort alle bisherigen Fehler vermeiden könnte.

Das gesammelte Wissen der Seele, das sie während ihrer jeweiligen menschlichen Leben erworben hat, bleibt ihr nach dem körperlichen Tod erhalten (laut den mehr als 30-jährigen Hypnose-Studien von Michael Newton). Sie verarbeitet diese Erfahrungen „gleich danach oder etwas später“ jeweils mehr oder weniger gut und arbeitet ihre Erfahrungen in Gruppen auf (mit einem „erfahrenerem Chef“). Anschließend bereitet sie sich dann auf das nächste, selbstgewählte Leben vor (Eckdaten wie das Geschlecht, die Region und der „theoretische Lebenslauf“ stehen damit fest), um „gemachte Fehler“ nicht wieder zu begehen bzw. ehemals selbst zugefügtes Leid selbst auszuhalten, um dadurch – durch Nachdenken – nachhaltig eigene negative Verhaltensattribute ablegen zu können.

  • Die nachaltige Entwicklung der Seele kann nur mithilfe des Materiellen erfolgen.

PS: Auf die Kinderfrage „Warum? Was soll das denn?“ kann an dieser Stelle aufgrund des „nicht über Gott hinausdenken können“ keine Antwort gegeben werden. Wenn das der Seele nach ihren vielen Wiedergeburten irgendendwann klar werden sollte, hat sie (vermutlich) die totale Erleuchtung und wird dann (vermutlich) genau dort hin wollen, woher sie gekommen ist und damit auch wieder Teil der „unendlichen Quelle“.

PPS: Die gern genannten Schutzengel sind etwas ganz anderes als die biblischen Engel. Sie sind die persönlichen geistigen, reiferen Führer (der oben genannte „erfahrenere Chef“), die als immaterielle Ratgeber zur Seite stehen, sofern man deren Hinweise durch Täume und eigenes Bauchgefühl interpretieren kann und anschließend (unbewusst) so handelt, dass es nachhaltig dem eigenen Wohle zugute kommt. Das Treffen bestimmter Personen, welches (im Nachhinein) als zufälliger Glücksfall erscheint, ist (häufig) vor der aktuellen Wiedergeburt arrangiert worden, damit auch materielle Ratgeber („bekannte Seelen“) den aktuell gewählten Lebensweg begleiten können.


Die bekannten Götter aus der Bibel und weiteren, ähnlich heiligen Schriftensammlungen  sind in Anbetracht des gerade Genannten eher als – Achtung: Star Trek-Sprache – „Oberste Direktive-Verletzer“ zu betrachten, die also ihre Macht unter anderem auf dem Planeten Erde in einem vorsintflutlichen Entwicklungsstadium der Menschheit ausspielten. Es ist durchaus möglich, dass diese Wesen, die sich selbst als Gott bezeichneten bzw. bezeichnet wurden, auch etwas mehr über die zuvor beschriebene höhere, komplexere Existenz wussten und daher (oder durch eigene Erfahrungen) auch Ratschläge für ein friedvolleres Leben in der Gemeinschaft gaben (z. B. die 10 Gebote).

Deren eigene Vertreter/Abgesandte wurden/werden im Allgemeinen als Engel beschrieben und die selbst ausgewählten Vertreter hier auf Erden als Propheten bzw. Messias. Einige der genannten „Personen“ (auch die Götter) hatten jedoch keine Skrupel vor einem schnellen und massenhaften Töten (siehe bspw. Altes Testament der Bibel) und sind daher keine glaubwürdige Beschreibung einer (gutmütigen) immerwährenden Gottheit, über die hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.


Diese Taten entbehren sehr einer göttlichen Lobpreisung und gleichermaßen auch der uneingeschränkten Hingabe des Anbetenden an diese Gottheit der fortgeschrittenen Raumfahrer. Vielmehr sollte die herausragende Existenz dieser Gottheit in Bezug auf das oben genannte Fazit kritisch hinterfragt werden. Denn: gottbestimmt zusätzlich negative Handlungen voranzutreiben und Kriege gegen „selbst von dieser Gottheit in die Welt gesetzte Seelen (letztlich gegen eigene Familienmitglieder)“ zu provozieren wäre dann so, einen Teil der eigenen Kinder umzubringen, weil sie eventuell auch nur einmal Anweisungen des Oberhaupts nicht befolgt haben.

Denken wir nur einmal viele, sehr viele Generationen weiter:

  • Wir sind inzwischen in der Lage, mit Raumschiffen extreme Entfernungen in relativ kurzer Zeit zu überwinden (z. B. mit Generationenschiffen, inklusive Landefähren, die beim Anflug und Aufsetzen auf dem Boden Feuer, viel Staub und Nebel verursachen).
    (Noch können wir uns diese Reisen nicht vorstellen. In etwa so, wie wir uns vor 100 Jahren nicht vorstellen konnten, dass wir mit aktueller Smartphone-Technik (Stand heute) schon vor 50 Jahren eine Raumfähre auf den Mond hätten bringen können.)
  • Es existieren Raumfahrtmissionen, um andere (menschenähnliche) Wesen zu entdecken bzw. diesen etwas beizubringen. Die Raumfahrtmissionen starten allesamt von der Erde.
  • Die jeweiligen Raumfahrtkommandos bzw. -nationen sind sich allerdings nicht alle „grün“ (so wie die Beziehungen der Länder auf der Erde untereinander sind – Stand heute).
  • Je nach Raumfahrtkommando bzw. -nation werden die Fremdlinge dann von Abgesandten dieser Kommandos kontaktiert, bewacht und befehligt und mit „Wundern untertänig gemacht“. Diese Fremden können mehr oder weniger stark eingeschränkt ihr bisheriges Leben weiterleben und müssen/sollten ihrem außerirdischen Chef (dem Kommando-Chef, genannt Gott) dafür auf ewig dankbar sein.
  • Wer sich nicht an dieses „Diktat“ hält, kann unter Umständen bestraft oder auch getötet werden. Wer sich der untertänigen Gruppe eines anderen Raumfahrtkommandos anschließt oder dessen Chef (Gott) huldigt kann ebenfalls bestraft oder getötet werden.
  • Einige der Fremden werden „von uns“ mit auf interstellare Reisen genommen und kehren nach einer, für die Einwohner auf diesem Planeten unvorstellbar langen Zeit wieder zurück und sind dann evtl. 500, 600 Jahre alt oder noch älter. Dies könnte auch dadurch erklärbar sein, dass das Zeitverständnis in einem anderen Sonnensystem ein anderes ist, wenn der Planet kürzer als ein Erdenjahr um seine Sonne dreht, dessen Einwohner aber trotzdem nur 50, 60, 70 oder 80 Jahre alt werden. D. h., „wir“ altern sehr viel langsamer als die Fremden.
  • Einigen der Fremden wird „von uns“ eine neuartige Art der Gestaltung oder Produktionsweise beigebracht, damit wir auf diesem Planten etwas „stilvoller“ leben können und nicht unsere eigene Technik dort aufstellen müssen.
  • Wir können Sterbenskranke „zu uns auf das Raumschiff“ holen und sie entweder bei uns lassen oder sie geheilt wieder auf den Planeten zurück schicken.
  • Irgendwann fliegen wir wieder weg, allerdings mit dem Hinweis an die Bewohner, dass wir irgendwann wiederkommen und dann entscheiden werden, ob sie sich so entwickelt haben, wie wir es wollten.

… Dieses Zukunfts-Szenario lässt sich in etwa so auch in der Bibel wiederfinden. Logischerweise ist dieses hier nur erdacht. Da aber in der Zukunft so viel mehr möglich sein kann als es unser derzeitiger Wissenstand aktuell zulässt, kann dieses Szenario auch nicht als absolut unrealistisch bewertet werden. So könnte sich der Kreis zu den historischen Erzählungen des Planeten Erde wieder schließen.

Björn Kunze, 39