Wenn man sich über Gott unterhalten und anschließend einen Sinn des eigenen Lebens suchen bzw. es besser verstehen möchte.

Nachfolgendes sind ausschließlich meine eigenen Worte und Gedanken, die überwiegend auf den über drei Jahrzehnte lang durchgeführten Hypnosen von Michael Newton, Ruediger Schaches „Gott-Geheimnis“ und Erich von Dänikens Büchern über „Götter“ basieren

– und meinem damit verbunden Bauchgefühl.

Dies ist „mein“ Stand vom 8. Juni 2016, der immer mal wieder verbal ein wenig angepasst wird.

Stand Mai 2021

Was ist denn eigentlich Gott? Darüber sollte (halbwegs) Einigkeit herrschen, bevor über dessen Existenz ein Dialog geführt wird.

Wenn der Begriff Gott die allerhöchste Form der Existenz/des Seins darstellt,

  • die immateriell und rein energetisch ist und
  • die schon immer und für immer existiert,

dann ist es für einen allgemeinwissenden und -denkenden Erdenbürger ziemlich schwer/nahezu ausgeschlossen, sich dessen Existenz/Sein in Gänze vorstellen zu können. Vorausgesetzt, jener orientiert sich an der These (dem ontologischen Gottesbeweis) von Anselm von Canterbury, wonach Gott das ist, worüber hinaus Größeres nicht gedacht werden kann.

Ergänzend dazu sollte man (intuitiv)

  • den Begriff Unendlichkeit im Sinne der Existenz immer vorhandener, unvergänglicher Energie („Grundenergie“) verstanden und tatsächlich begriffen haben,
  • Gott als eine Art Quelle ansehen, die ALLES aus der Grundenergie erschafftImmaterielles (d. h. Bleibendes: Seelen) und Materielles (d. h. Vergängliches: Universum – Entwicklungsort für die Seelen),
  • Verständnis dafür aufbringen, dass Immaterielles für „zeitlich begrenzte Lernzwecke“ mit (organisch) Materiellem (im Universum) miteinander in Symbiose gebracht werden kann und
  • den Begriff Zeit aufgrund des eben genannten als Komplementärteil des Materiellen und dessen Vergänglichkeit ansehen.

Materielles entsteht und vergeht. Der damit einhergehende Endlichkeitsprozess ist logisch mit den Begriffen Zeit und Vergänglichkeit verknüpft.

Potenziell-ruhende (Grund-)Energie ist immer da. Sie kann nicht verschwinden und muss daher schon seit jeher und für immer vorhanden sein. Alles Materielle ist in Bewegung versetzte, kinetische, verformte, ehemals potenziell-ruhende Energie – sie ist die Grundstruktur eines jeden Atoms -, wird dadurch mehr oder weniger sichtbar und zudem auch mehr oder weniger greifbar. Doch vor allem ist dessen Existenz begrenzt. Das Materielle unterliegt einem, auf eine gewisse Zeit, angelegten und vorbestimmten Auflösungsprozess, da dessen Energie-Verformungen innerhalb von Millisekunden, über Jahre hinweg bis hin zu Jahrmillionen wieder ihre Ursprungsform annehmen: die Atome „lösen sich auf“, ihre „Verformung“ endet. Die chemischen/biologischen Folgen dieser Auflösungsprozesse können mitunter Auswirkungen auf die „Qualität“ von Organismen haben, welche auch ausschlaggebend für das innewohnende Immaterielle ist, inwieweit es sich in diesem Körper in einer vollkommenen Symbiose entfalten kann.

Unser bekanntes, materielles Universum kann somit nicht der vollständige Ort der unendlichen Existenz sein, weil es nur gefühlt unendlich ist. Egal, ob es in der aktuellen Form (einmalig) durch einen Urknall (eine Singularität) entstanden ist und sich nach langer Zeit der Expansion irgendwann dahin – in diesen einen Punkt – wieder zurückzieht und verschwindet oder durch permanenten Größenwechsel immer nur bis zu einer maximalen Verdichtung gelangt, die es anschließend wieder expandieren lässt (und somit wieder ein komplett neues Universum entsteht). Es besteht aus der unendlich weit existierenden, potenziell-ruhenden (Grund-)Energie, welche für dieses temporäre (oder auch dauerhafte) Konstrukt in irgendeinem Teil der Unendlichkeit zu Atomen (und damit zu Materie) umgeformt wurde.

Gott bzw. göttlich wäre dann also DAS,

  • das für die Formgebung des/dieses Universums zuständig ist (Materie aus der Grundenergie erschafft) und des Weiteren
  • immer wieder – aus (s)einer Quelle – neues, immaterielles Bewusstsein generiert (neue Seelen), welches mit einer (höchstens) minimalen Ahnung, was es ist
  • Erfahrungen über die Existenz in ihrer Gesamtheit durch das jeweils zeitlich begrenzte Leben in der symbiotischen Verbindung mit einem materiellen/organischen/humanoiden Körper in diesem Universum sammelt. (Die Erde ist dabei nur einer von vielen Planeten.)

Ein erstes wichtiges Fazit:

Die seelische Entwicklung ist nur durch das Sammeln von vielen verschiedenen Lebens- und damit verbundenen Vergänglichkeitserfahrungen im materiellen Universum – also in Verbindung mit dem Faktor Zeit – möglich. Denn nur dadurch können Erfahrungen durch selbst getätigte oder erlebte Handlungen, Gefühle und damit verbundene Charakterentwicklungen erworben werden, die mit der jeweiligen Seele verbunden sind. Nur hierdurch kann sie zwischen ihren materiellen Leben über ihre Handlungen reflektieren.

Und genau deshalb spielt die Reinkarnation/ Wiedergeburt (zurück ins Fleisch bzw. zum Materiellen) die entscheidende Rolle für diese Spirale zunehmender Erkenntnis. (An dieser Stelle bitte nicht die üblichen „Kenntnisse“ über bestimmte Religionen aus dem Hinterkopf heraus kramen!) Würde diese nicht existieren, wäre kein Lernprozess der Seele möglich, denn – in unserem Falle – die Menschen würden sich während ihrer einmaligen Existenz aus purem Überlebensinstinkt nur die Köpfe einschlagen, um nicht sofort wieder zu sterben.

Gebildete (die „reiferen“ Seelen) oder auch Gewaltverweigerer könnte es gar nicht in dieser Fülle geben, weil nur eine absolut geringe Anzahl humanistisch denkender (und schon älterer) Individuen die Gelegenheit hätte, verstärkt durch die eigene Lebenserfahrung, instinktiv und damit auch unbewusst friedfertiger, stärker emphatisch, nachdenkender und bedachter zu handeln und diese Eigenschaften Heranwachsenden in ihrer direkten Nähe näher zu bringen.

Intuition, dank der Wiedergeburt, hilft hierbei dem Un(ter)bewussten, dass da „irgendwie“ noch was/mehr ist und nicht jeder wahrgenommene „persönliche Angriff“ sofort existenzbedrohend böse ist und martialisch beantwortet werden muss.

An dieser Stelle passt das Symbol des Yin und Yang sehr gut: das Eine benötigt auch immer den Komplementär-Teil, das Andere, um existieren zu können. Damit ergibt sich ein komplettes Ganzes. Ansonsten gäbe es für die eine, absolute Seite „nichts zu tun“, weil sie nichts hat, auf das sie einwirken kann.
Yin und Yang in diesem Zusammenhang:

  • MateriellImmateriell
  • Friedliebend (auch Andersdenkenden ihre Freiheit lassen) – Kriegerisch (Andersdenkenden – bis hin zu deren Vernichtung – nicht ihre Freiheit lassen)
  • FreudeLeiden
  • … – …

Da negative Handlungen durch fehlende Reife der Seele schneller die Oberhand gewinnen können als durch Erfahrung intuitiv verstärkt auf die positiven Attribute „Friedliebend“ und „Freude“ bei alltäglichen Aktivitäten zu setzen, liegt der Lernprozess der Seele genau darin, jene positiven Erfahrungswerte als implizite Grundlage der eigenen aktuellen und zukünftigen Handlungen anzusehen.

Ein weiteres Fazit:

Das bewusste Streben nach dem friedvollen Guten innerhalb des materiellen Universums ist der schwierigere Weg, den jeder Mensch gehen muss. Denn

  • arglistig, opportunistisch, verbittert und böse könnte jeder von uns sehr schnell (wieder) werden und schlimmstenfalls mit der angestauten Wut seinen Feind vernichten. So wäre die Welt allerdings ziemlich menschenlos, wenn jeder so handeln würde.
  • Nur das friedliche Miteinander (mit all seinen kulturellen Unterschieden) lässt und hält die Gesellschaft trotz vieler Missstände am Leben (wie Yin und Yang).
  • Es muss deshalb der implizite Auftrag sein, der jedem Menschen innewohnen sollte, wenn er denkt und handelt: den verbitterten Auswüchsen der Gesellschaft friedliches Paroli bieten.
  • Um diese Friedfertigkeit von Anfang an zu gewährleisten, muss schon ab dem ersten Lebenstag das Kind demokratisch und frei von jeglicher (auch religiöser) Engstirnigkeit erzogen werden. Rassismus und jede weitere Ausgrenzung ander Menschen beginnen durch die Erziehung der Eltern und werden später fortgesetzt durch das Zureden von Bekannten und „Freunden“.

Falls die Seele während ihres jeweiligen materiellen Lebens alles ganz bewusst über ihre (bisherigen) Existenzen wüsste, wäre all das vorher Beschriebene nicht notwendig, da sie im „nächsten Durchlauf“ sofort alle bisherigen Fehler vermeiden könnte. Deshalb gibt es diese fast totale „Amnesie“ über die bzw. nach der Wiedergeburt. Somit wird der gesamte Fortschritt der Menschheit immer weiter vorangetrieben, da jedes erneute Lernen auch immer neue Gedanken und Ideen mit sich bringt.

Das gesammelte Wissen der Seele, das sie während ihrer jeweiligen menschlichen Leben erworben hat, bleibt ihr nach dem körperlichen Tod erhalten (laut den mehr als 30-jährigen Hypnose-Studien von Michael Newton). Sie verarbeitet diese Erfahrungen „gleich danach oder etwas später“ jeweils mehr oder weniger gut und arbeitet ihre Erfahrungen in Gruppen auf (mit einem „erfahrenerem Chef“, den es aufgrund der Unendlichkeit immer gibt). Anschließend bereitet sie sich dann auf das nächste, selbstgewählte Leben vor (Eckdaten, wie das nun gewählte Geschlecht (man ist nie vor der „Reinkarnation“ festgelegt), die Region (z. B. auf der Erde: Irland, Syrien, Deutschland, Kasachstan, Nepal, USA, Südsudan, Tunesien, …) und der „theoretische Lebenslauf“ stehen damit fest), um „gemachte Fehler“ nicht wieder zu begehen bzw. ehemals selbst zugefügtes Leid selbst auszuhalten, um dadurch – durch Nachdenken – nachhaltig eigene negative Verhaltensattribute ablegen zu können. Das erklärt auch auftretende Déjà-vus, wenn einer Person gewisse Ereignisse bekannt vorkommen. Sie hat sie einfach vorab schon einmal gesehen. Somit könnten sie helfen, sich an den „theoretischen Lebenslauf“ zu erinnern.

Nochmals:

  • Die nachhaltige Entwicklung der Seele kann nur mithilfe des materiellen Komplementärteils (Universum) erfolgen, wozu zwingend auch der körperliche Tod gehört, so dass die Seele wieder frei gegeben wird.

PS: Auf die Kinderfrage „Warum? Was soll das Ganze denn?“ kann an dieser Stelle aufgrund des „nicht über Gott (die Quelle) hinausdenken können“ keine Antwort gegeben werden. Wenn das der Seele nach ihren vielen, vielen Wiedergeburten irgendwann klar wird, kommt sie dieser Erleuchtung langsam näher und wird dann (vermutlich) genau dorthin wollen, woher sie gekommen ist und damit auch wieder Teil der „unendlichen Quelle“. Zuvor wird sie allerdings auf die Reinkarnationen verzichten und als Lehrer den unreiferen Seelen nach deren „erneutem körperlichen Tod“ zur Aufbereitung des Erlebten, zur Vorbereitung auf ihr nächstes körperliches Leben und zur Begleitung während des nächsten körperlichen Lebens zur Verfügung stehen. – Und warum dann wieder auf der Erde und nicht auch einmal auf einem anderen Planeten? Weil die eigene seelische Entwicklung so konsistenter erfolgen kann, da (eigene) Gepflogenheiten und Entwicklungen auf dem Planeten intuitiv verfügbar sind und damit erlebte Dinge besser in aktuelle Verhaltensweisen integriert werden können. So sind vermutlich auch die individuellen Charakteristika von Babys zu erklären.

PPS: Die gern genannten Schutzengel sind etwas ganz anderes als die biblischen Engel. Sie sind die persönlichen, geistigen, reiferen Führer (die soeben genannten „Lehrer“), die als immaterielle Ratgeber zur Seite stehen, sofern man deren Hinweise/ Kommunikation durch Träume, Eingebungen und eigenes Bauchgefühl interpretieren kann und anschließend (unbewusst) so handelt, dass es nachhaltig dem eigenen Wohle zugutekommt. Das Treffen bestimmter Personen, welches (im Nachhinein) als zufälliger Glücksfall erscheint (Freunde, Ehepartner, eigene Kinder), ist (häufig) vor der aktuellen Wiedergeburt arrangiert worden, damit auch materielle Ratgeber („bekannte Seelen“) den aktuell gewählten Lebensweg begleiten können.

PPPS: Wenn man sich im derzeitigen Leben zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen sollte, liegt das vermutlich daran, dass man im vorigen Leben eine starke Beziehung zu eben diesem Geschlecht hatte, nur „damals“ selbst das andere Geschlecht gewählt hatte. Bsp.: Der Casanova des letzten Lebens wirkt unbewusst noch nach, obwohl man aktuell eine Frau ist.

Oder: Falls man sich als nicht-binär oder anderweitig divers einstuft, wirkt womöglich noch das vorherige Leben auf einem fremden Planeten nach, auf dem es das Männlich-Weiblich-Prinzip als Grundlage für die Fortpflanzung im damaligen Körper nicht gab. So „holpert“ es womöglich etwas in der weiteren seelischen Entwicklung auf der Erde, wenn dieser Umstand nicht ausreichend betrachtet wurde sondern nur unwissend in der Öffentlichkeit als „normal“ angepriesen wird.

PPPPS: Homöopathie hilft durchaus! Vorrangig allerdings bei Menschen, die davon überzeugt sind, „dass da mehr zwischen Geburt und Tod ist“ und daher ihren Körper als natürlichen, nicht im Laufe der Zeit freiwillig beeinträchtigten und jederzeit einwandfrei funktionierenden Komplementärteil ihrer seelischen Entwicklung ansehen.


P…S: Die bekannten Götter aus der Bibel und weiteren, ähnlich heiligen Schriftensammlungen sind in Anbetracht des gerade Genannten eher als – Achtung: Star Trek-Sprache – „Oberste Direktive-Verletzer“ zu betrachten, die also ihre Macht unter anderem auf dem Planeten Erde in einem vorsintflutlichen Entwicklungsstadium der Menschheit ausspielten. Es ist durchaus möglich, dass diese Wesen, die sich selbst als Gott bezeichneten bzw. bezeichnet wurden, auch etwas mehr über die zuvor beschriebene höhere, komplexere Existenz wussten und daher (oder durch eigene Erfahrungen) auch Ratschläge für ein friedvolleres Leben in der Gemeinschaft gaben (z. B. die 10 Gebote).

Deren eigene Vertreter/Abgesandte wurden/werden im Allgemeinen als Engel beschrieben und die selbst ausgewählten Vertreter hier auf Erden als Propheten bzw. Messias. Einige der genannten „Personen“ (auch die Götter) hatten jedoch keine Skrupel vor einem schnellen und massenhaften Töten (siehe bspw. Altes Testament der Bibel) und sind daher keine glaubwürdige Beschreibung einer (gutmütigen) immerwährenden Gottheit, über die hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.

2. Buch Mose, 19, 35, NBH

In dieser Nacht tötete ein Engel Jahwes im Lager der Assyrer 185.000 Mann. Am nächsten Morgen war alles mit Leichen übersät.

Diese Taten entbehren sehr einer göttlichen Lobpreisung und gleichermaßen auch der uneingeschränkten Hingabe des Anbetenden an diese Gottheit der fortgeschrittenen Raumfahrer. Vielmehr wurde durch das Aussäen von Angst (dem Gegenteil eines freien, selbstbestimmten Lebens) Unterwürfigkeit verlangt und so sollte die herausragende Existenz dieser Gottheit in Bezug auf das oben genannte Fazit kritisch hinterfragt werden. Denn: gottbestimmt zusätzlich negative Handlungen voranzutreiben und Kriege gegen „selbst von dieser Gottheit in die Welt gesetzte Seelen (letztlich gegen eigene Familienmitglieder)“ zu provozieren wäre dann so, einen Teil der eigenen Kinder umzubringen, weil sie eventuell auch nur einmal Anweisungen des Oberhaupts nicht befolgt haben. Zudem erscheint es offensichtlich unlogisch, da diese Götter nicht die Befähigung zu haben schienen, Seelen in die Welt zu setzen sondern nur Materielles (innerhalb unseres Universums) zu erzeugen.

Denken wir nur einmal viele, sehr viele Generationen weiter:

  • Wir sind seit einiger/langer Zeit in der Lage, mit Raumschiffen extreme Entfernungen in relativ kurzer Zeit zu überwinden – z. B. mit Raum-Zeit-Manipulation oder – old school – Generationenschiffen, inklusive Landefähren, die beim Anflug und Aufsetzen auf dem Boden Feuer, viel Staub und Nebel verursachen. (Noch können wir uns diese Reisen nicht vorstellen. In etwa so, wie wir uns vor 100 Jahren nicht vorstellen konnten, dass wir mit aktueller Smartphone-Technik (Stand heute) schon vor 50 Jahren eine Raumfähre zum und auf den Mond hätten bringen bzw. landen können.)
  • Es existieren Raumfahrtmissionen, um andere (menschenähnliche) Wesen zu entdecken bzw. diesen etwas beizubringen. (Oder haben wir vor langer Zeit unser Erbgut auf anderen Planeten ausgestreut und kehren nach Ewigkeiten wieder dorthin zurück?)
  • Die Raumfahrtmissionen starten allesamt von der Erde.
  • Die jeweiligen Raumfahrtkommandos bzw. -nationen sind sich allerdings nicht alle „grün“; so wie die Beziehungen der Länder auf der Erde untereinander sind (Stand heute).
  • Je nach Raumfahrtkommando bzw. -nation werden die Fremdlinge dann von Abgesandten dieser Kommandos kontaktiert, bewacht, befehligt und mit „Wundern untertänig gemacht“. Diese Fremden können mehr oder weniger stark eingeschränkt ihr bisheriges Leben weiterleben und müssen/sollten ihrem außerirdischen Chef (dem Kommando-Chef, genannt Gott) dafür auf ewig dankbar sein.
  • Wer sich nicht an dieses „Diktat“ hält, kann unter Umständen bestraft oder auch getötet werden. Wer sich der untertänigen Gruppe eines anderen Raumfahrtkommandos anschließt oder dessen Chef (Gott) huldigt kann ebenfalls von seinem „eigentlichen Gott“ bestraft oder getötet werden.
  • Einige dieser Fremden werden „von uns“ mit auf interstellare Reisen genommen und kehren nach einer, für die Einwohner auf diesem Planeten unvorstellbar langen Zeit wieder zurück und sind dann evtl. 500, 600 oder sogar über 900 Jahre alt. Dies kann bspw. dadurch erklärt werden, dass das Zeitverständnis in einem anderen Sonnensystem ein anderes ist, wenn der Planet kürzer als ein Erdenjahr um seine Sonne dreht, dessen Einwohner aber trotzdem nur 50, 60, 70 oder 80 Jahre alt werden. D. h., „wir Raumfahrer“ altern sehr viel langsamer als die Fremden.
  • Einigen der Fremden wird „von uns“ eine neuartige Art der Gestaltung oder Produktionsweise beigebracht (neue Technologien), damit wir auf diesem Planten etwas „stilvoller“ leben können und dort nicht unsere eigene Technik aufstellen müssen – und eventuell Teile davon dort aus Versehen liegen lassen, die Jahrhunderte später durch Ausgrabungen gefunden werden könnte.
  • Wir können Sterbenskranke zu uns auf das Raumschiff holen und sie entweder bei uns lassen oder sie geheilt wieder auf den Planeten zurück schicken (war Jesus vielleicht nur scheintot?).
  • Irgendwann fliegen wir wieder weg, allerdings mit dem Hinweis an die Bewohner, dass wir irgendwann wiederkommen und dann entscheiden werden, ob sie sich so entwickelt haben, wie wir es wollten (der Tag des jüngsten Gerichts).

… Dieses Zukunfts-Szenario lässt sich in etwa so auch in der Bibel wiederfinden. Da aber in der Zukunft so viel mehr möglich sein wird als es unser derzeitiger Wissenstand aktuell auch nur erahnen lässt, kann dieses Szenario nicht als absolut unrealistisch bewertet werden. Und dann könnte sich der Kreis zu den historischen Erzählungen des Planeten Erde sogar wieder schließen.

Björn Kunze, „damals“ 39


Was soll Gott sein? Was macht Gott? Eine minimale Annäherung, ohne ihm tatsächlich näher zu kommen, verbunden mit einem Sinn der Existenz.

Der Begriff „Gott“ ist für einen Atheisten gefühlt nicht die beste Wahl, um sich sachlich mit diesem arg religiös geprägten Begriff auseinanderzusetzen, um nach reiflicher Überlegung eine permanente und unendliche Existenz an jedem Ort innerhalb und außerhalb unseres Universums eventuell doch in Betracht zu ziehen und diese dann auch für sich „Gott“ zu nennen. Zu viele biblische Figuren schwirren sofort bei Gedanken über dieses Große Ganze dabei im Kopf umher. Jedoch sind es primär die historischen Darstellungen über Figuren, die doch nichts weiter waren als Lebewesen, die den Menschen auf der Erde – zur genannten Zeit und an beschriebenen historischen Orten – technologisch enorm überlegen waren und sich zur Verkündung ihrer Absichten und Ziele passende Personen ausgesucht hatten. Entweder waren es Personen aus ihren eigenen Reihen (Engel, wobei bei weitem nicht alle von denen „die liebenswerten Engel“ waren) oder auserwählte menschliche Vertreter auf der Erde (Propheten, Messias, …). All deren Chef war Gott (z. B. Jahwe), der sicher kein Mensch der Erde (aber eventuell doch menschenähnlich) war.

Wenn man den ontologischen Gottesbeweis von Anselm von Canterbury heranzieht, nachdem „Gott“ das ist, im Vergleich zu dem nichts Größeres gedacht werden kann, dann kann der o. g. Gott bei weitem nicht die personifizierte gesamte, immerwährende – absolute – Existenz sein. Als Verkörperung dessen verhält er sich dafür, mit Verlaub gesagt, viel zu lächerlich, kriegerisch, unglaubwürdig und vor allem: negativ!

Aber genug von diesen archaischen Vorstellungen.

Voraussetzung für alles Nachfolgende ist, dass die Begriffe „Körper“ und „Geist“ zwingend als eine symbiotische Einheit angesehen werden – in unserem Fall: ein auf der Erde lebender und denkender Mensch – wir.

Machen wir es gleich noch viel kniffliger, weil Folgendes fast ausschließlich nur mit Religion in Verbindung gebracht wird: „Zurück ins Fleisch“ (= Reinkarnation = Wiedergeburt).

Wenn sich der alte bzw. nicht mehr lebensfähige Körper dem biologischen Ende neigt (materieller Tod), wird die Symbiose zwischen Materiellem und Immateriellen (Körper und Geist) beendet. Der materielle Teil löst sich mit der Zeit in der Erde oder durch Feuer auf. Der immaterielle Teil (gern auch die Seele genannt) kehrt jedoch – da er quasi unsterblich ist – zurück in die immerwährende, reine Energie-Welt (da sind auch all seine „Erden-Begleiter“ anzutreffen) und ist wieder frei. Er ist frei vom einschränkenden Körper, frei von unnützen oder falschen Gedanken – und er erfährt, wie er in der letzten Reinkarnation, die immer mit einer fast kompletten geistigen Amnesie über die Energie-Welt verbunden ist, seine Aufgabe „in Symbiose“ gemeistert hat. So stand vielleicht das Erlernen und Einsetzen von Feingefühl und Empathie auf dem Plan, weil dies aufgrund vorangegangener menschlicher Fehltritte immer noch ein Defizit war. Als Hinweise bzw. Wegweiser hat(te) er Bauchgefühl, Intuition (evtl. durch Zwiesprache mit seinem „geistigen Lehrer von oben“) und „Zufälle“ (u. a. bereits in der Energie-Welt arrangierte Treffen mit bestimmten Personen), die bei richtiger Deutung einige Abschnitte des eigenen, aktuellen Erdenlebens geprägt und eventuell nachhaltig in die gewünschte Richtung gelenkt haben (könnten). Grobe Eckdaten für die Wiedergeburt – z. B. die politische und geografische Umgebung und der gewählte Körper -, standen/stehen fest.

Aufgrund der geistigen Amnesie während des zeitweiligen Menschseins (bezogen auf das bewusste Wissen über die immaterielle, quasi ewige Existenz des Geistes in der Energie-Welt), dem aktuellen politischen, regionalen und persönlichen Umfeld und der mangelnden Deutungsfähigkeit der o. g. Wegweiser ist es aber doch der Normalfall, dass sich der angestrebte positive Erfahrungszuwachs nicht (in vollem Umfang) verwirklichen lässt, wenn durch zu starke Fremdbestimmung (bspw. durch Androhungen oder Aufzwingen bestimmter Meinungen oder Glaubenssätze) kein permanent klares und selbstständiges Denken erfolgen kann. Die Auswirkungen sind in all ihren Facetten täglich in den verschiedensten Medien zu sehen und zu hören bzw. selbst erlebbar.

Nochmals einen Schritt zurück. Alle materielle und immaterielle Existenz manifestiert sich durch Erschaffung durch das Große Ganze. Wie dies geschieht, kann der Mensch in seiner o. g. symbiotischen Lebensform (im Normalfall) nicht begreifen. Dafür blockiert der komplex zusammengesetzte Körper den absolut freien Erkenntnisprozess des Geistes.

Da das Große Ganze unendlich ist, existiert es schon immer und für immer. Und genau hier hört unser Verständnis auf und der Glaube an diese absolute „Existenzform“, deren notwendige materielle Ausprägung wir sind, beginnt. Es ist uns – der symbiotischen Lebensform – während des Menschseins und, damit verbunden, dem im tiefsten Inneren einprogrammierten und zwanghaft anzuwendenden Zeitverständnis gar nicht möglich, in Unendlichkeitskategorien zu denken, geschweige denn diese zu begreifen. All unser symbiotisches Denken und Handeln basiert auf der mehr oder weniger stark ausgeprägten Fähigkeit, Dinge nach und nach (besser) zu verstehen und alles/einiges daraus Abgeleitete für die eigene, geistige Weiterentwicklung durch aktive Anwendung weiter zu verwenden. Und das ist nur mit dem Konstrukt der Zeit möglich.

Das Große Ganze produziert immer wieder neue, unreife Seelen, die nur aufgrund des körperlichen Gegenstücks und in Verbindung mit der Zeit reifen können. Ist eine Seele zur vollkommenen Erkenntnis über das Große Ganze gelangt, wird keine Menschwerdung mehr benötigt und sie kann/wird in ihre „Geburtsstätte“ im Großen Ganzen zurückkehren (wollen) bzw. „vorab“ in einem erleuchteteren Zustand als „Lehrer“ die unreiferen Seelen in der Energie-Welt unterrichten bzw. deren gesammelte Erfahrungen (durch ihre symbiotischen Verbindungen) in Lern-Gruppen auswerten.

Das Materielle (unsere physikalisch messbare Welt, unser Universum) ist durch die Energie des Großen Ganzen geformt. Unter dem Mikroskop vergrößert lässt sich feststellen, dass die „materiellen“ Atome doch nur in sich verdrehte Energie sind, egal ob organisch oder anorganisch. So gesehen, kann man den Urknall unseres (aktuellen) Universums – die materielle Notwendigkeit zur Entwicklung der Seelen – als einen „Fingerschnipp“ betrachten, den sehr, sehr weit fortgeschrittene Seelen „ins Leben gerufen haben“. Für uns dehnt es es sich in seiner Unendlichkeit aus und zieht sich irgendwann zusammen. Doch eigentlich ist es ein Nichts in der Unendlichkeit des Großen Ganzen.

Diese komplett selbst formulierten Gedanken basieren fast ausschließlich auf „Das Gott-Geheimnis“ von Ruediger Schache aber primär auf dem Buch von Michael Newton „Die Reisen der Seele“. Befragt wurden Menschen unter Hypnose, indem Sie bis zur Geburt zurückgeführt wurden – und dann noch weiter zurück. Es werden die Tode vor dem aktuellen Leben, der anschließende Weg der Seele zurück in die Energie-Welt, aber vor allem die Zeit zwischen den menschlichen Leben in der Energie-Welt besprochen. Es sind sich immer ähnelnde Aufzeichnungen von Sprachprotokollen. Ich denke, wenn man sich selbst zu solch einer Hypnose hinreißen lässt und sich anschließend die Aufzeichnung des selbst Gesagten anhört, wird der Sinn des menschlichen Lebens/der materiellen Existenz um einiges klarer.

Und trotzdem: „Wer glaubt, die ganze Bandbreite der geistigen Handlung mit dem Licht seines eigenen Bewusstseins erleuchten zu können, gleicht dem, der das Universum mit einer Taschenlampe aufhellen will.“ Aus „The Master Key System“ von Charles F. Haanel.

Gewalt erzeugt nur Gegengewalt – Kann so eine humanistische Weltanschauung, die in diesem Teufelskreis gefangen ist, siegen?

Das hatte ich übrigens schon vor genau zwei Jahren geschrieben:

Solange grob unterschiedliche Weltanschauungen aufgrund ihrer indoktrinierten Glaubenssätze keine anderen Meinungen bezüglich ihrer eigenen Handlungen zulassen, kann es gar keinen Frieden geben. Einfach deshalb, weil für diese Gruppen in diesem Fall keine sozialen Grundsätze gelten, dass alle Menschen gewaltfrei miteinander und nicht gegeneinander leben sollen. – Ich habe Recht und Du nicht. Keine Diskussion, sonst ist Deine (unsägliche) Existenz durch mich in Gefahr – und zwar weil ich Recht habe. – Da haben sie einen der Grundgedanken unseres Großen Ganzen nicht mal ansatzweise verstanden und diskreditieren sich so ganz natürlich, mit ihnen gemeinsam leben zu wollen. Allerdings: wer nun dem „Drohenden“ Böses tut, dem wird auch Böses widerfahren. Damit schließt sich der Teufelskreis.

Unendliches Leid anhand eines Bildes

Diese „Auswirkung“ konnte nur geschehen bzw. geschieht tagtäglich, weil machtbesessene Menschen ihre Meinung nur mit Gewalt verteidigen können und man diesem Gemetzel entkommen will. Mir kommen dabei jedes Mal die Tränen (vor allem als Vater). Wir sollten unser Gemecker über alle möglichen, definitiv viel kleineren Probleme wirklich relativieren, wenn das Leben so tragisch sein kann, dass beim Versuch, kriegsfreies Land zu erreichen, Frau und Kinder sterben. Und falls man es schaffen sollte, gibt es zur Begrüßung eine ätzende Minderheit, die einen genau dahin wieder zurückschicken will. Widerlich!

Zum ursprünglichen Beitrag: http://www.blick.ch/news/ausland/er-kannte-nur-krieg-und-elend-das-todtraurige-leben-von-aylan-3-id4132330.html

Menschlichkeit

Was macht einen Menschen menschlich? Vor allem die Fähigkeit, Einfühlungsvermögen (Empathie) zu besitzen. – Das heißt nichts anderes, als dass man sich in die Lage des Gegenübers (wenn es eine Gruppe ist, dann jeder einzelnen Person) hineinversetzen kann und erst danach seine eigenen Schlüsse über dessen Handlungen trifft und diese bewertet. – Und nun lasse sich ein Jeder diese Fähigkeit von einem neutralen Dritten bescheinigen.

Zum Sinn des Lebens

Achtung, das Nachfolgende hat nichts mit Kirche oder Religion – und damit Gott – zu tun, nur wird es immer gleich damit verbunden, weil der allgemeine „sachliche“ Mensch“ nicht an etwas noch höher Existierendes denken kann. Allerdings ist die sogenannte Reinkarnation („zurück ins Fleisch“) ein wichtiger Bestandteil des Sinn des Lebens (siehe bspw. die 3-Jahrzehnte langen Hypnose-Studien von Michael Newton, z. B. „Die Reisen der Seele“).

Um dem Sinn des Lebens näher zu kommen, muss man zuerst verstehen UND akzeptieren, dass die Seele nach dem körperlichen Tod in die übergeordnete Welt zurückgeht, dort erfährt wie sie sich „geschlagen“ hat und dann im nächsten Leben (der nächsten Zusammenführung) probiert, diese Dinge besser zu machen oder andere Erfahrungen zu erleben, die nur mit Zeit und Materie möglich sind. Je nachdem, was sie zusammen mit dem Körper für gute Dinge geschaffen oder eben auch für „Mist“ im letzten Leben verbockt hat, ist dieses aktuelle/nächste Leben das von der Seele SELBST erwählte. Und das kann durchaus schlecht verlaufen, wenn vorher schlechtes getan wurde oder man auch unerfreuliche Dinge erfahren möchte (selbst wenn dies dem menschlichen Instinkt, Gefahren aus dem Weg zu gehen, widerspricht. All diese Dinge weiß sie hier auf Erden allerdings nicht, da sie mit (verordneter) fast totaler Amnesie zurückkehrt. Allein Intuition, Bauchgefühl, ihre geistige Reife, die Treffen mit „richtungsweisenden“ Menschen und das geografische/soziale Umfeld des ausgewählten Menschen lenken die geistige Entwicklung (dies weiß sie bereits vorher – in ihrer „übergeordneten“ Welt). Schlussendlich geht es darum, gewaltlos und verzeihend mit allen Lebewesen harmonisch zusammenzuleben (und die „Brutalen“ zumindest einfach in Ruhe zu lassen), um ganz ganz ganz ganz viel später irgendwann einmal das Große Ganze zu erkennen. Ist das (grobe) Eigenleben des gewählten Körpers allerdings stärker und die Seele noch nicht reif und stark genug, um diesem Körper Herr zu werden, dann hat sie es schwer(er), ihrem „Lebens-Auftrag“ nachzukommen.

Daher: GLAUBT, AUCH OHNE RELIGIÖS ZU SEIN! REIßT EUCH ZUSAMMEN, WENN ES (MAL) NICHT LÄUFT UND LEBT IMMER NACH DER „WIN-WIN-SITUATION“ (ich gewinne durch meine Aktionen und der Andere auch)!

Wer sich selbst einmal von einem Hypnotiseur nach der „Newton-Methode“ befragen und seine Antworten aufnehmen lässt, könnte dann durchaus von sich selbst auch solche Aussagen hören bzw. sehen.